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Kindermusik und Bewegung

Ein gesundheitlicher Ratgeber von A-Z

Dass es in dem schönsten Kinderleben auch mal trübe Zeiten gibt, weiß der vierfach Papa Detlev Jöcker wohl aus eigener Erfahrung. Denn auch kränkeln gehört zum Kind-Sein dazu. Damit Sie ihrem kleinen Schützling helfen können, hat er für Sie einen kleinen gesundheitlichen Ratgeber mit den wichtigsten Informationen zusammengestellt. Und einen kleinen Tipp gibt’s gleich vorweg: Mit einem Lied auf den Lippen schmeckt auch die bitterste Medizin nicht mehr so schlecht!

A wie Anregungen:
Kleine Kinder lieben Finger-, Fuß- und Zehenspiele. Zuwendung zu spüren, zärtlich berührt zu werden und dabei lustige Reime zu hören macht sie froh und glücklich. Außerdem haben solcherlei Spiele noch einen gesundheitlichen Wert.

  • Finger und Zehen des Kindes leicht aus dem Grundgelenk bewegen
  • Sie massieren und sanft kneten
  • Über ihre Ober- und Unterseite streichen
  • Mit der Daumenkuppe kräftig auf verschiedene Stellen der Fußsohle drücken.

B wie Bewegung:
Ein Kind braucht Bewegung wie der Fisch das Wasser, nicht nur für seine körperliche, sondern auch für seine geistig-seelische Gesundheit. Bewegung kann wie ein Blitzableiter für alle Frustrationen wirken. Sie baut Stress und Spannung ab, vor allem, wenn sie mit Musik verbunden is und sie macht das Gehirn aufnahmefähiger, weil ein enger Zusammenhang zwischen Bewegung, Wahrnehmen und Denken besteht.

E wie Entspannung:
Möglichkeiten der Entspannung sind für Kinder, die täglich unzählige neue Sinnesreize aufnehmen, sehr wichtig.

F wie Frische Energie:
Kinder brauchen im wahrsten Sinne des Wortes Atempausen und Möglichkeiten, verbrauchte Energien wieder aufzuladen. Dazu eignen sich kurze Spiele und Übungen, die bei geringem Aufwand spürbare Wirkung zeigen, wie zum Beispiel Klatsch-Spiele.

G wie Gleichgewicht:
Schaukeln fördert sowohl das Gleichgewichtsgefühl als auch die Entwicklung der räumlichen Wahrnehmung. Das Kind spürt immer sicherer, wo und in welchem Verhältnis zu den anderen Dingen im Raum es sich befindet.

H wie Handübung:
Das beidhändige Malen fördert Körperbewusstsein, Orientierungssinn und das Zusammenspiel von Händen und Augen. Die Kinder sollten übrigens darauf hingewiesen werden, dass sie nicht absichtlich schief und krumm malen. Dann ist der Spaß an dieser Übung nur halb so groß.

K wie Kneten:
Kneten fördert in besonderem Maße die taktile Wahrnehmung. Beim gestalten von Figuren wird Kraftdosierung geübt.

L wie Lernen:
Neue Erkenntnisse zeigen, wie das allgemeine Lernvermögen durch Entspannung, bildhaftes Vorstellen, motivierende Selbstansprachen (Affirmation) und anderes mehr verbessert werden kann.

M wie Musik:
Kinder sind geborene Eroberer. Nach der Geburt entdecken sie sich und ihre Umwelt. Sie wollen ihren neuen Kosmos wahrnehmen und begreifen. Deshalb brauchen die Kleinen von Anfang an positive Reize und Anregungen, damit sich ihre geistigen und körperlichen Fähigkeiten optimal entwickeln.

O wie Ohrenbügeln:
Das Ohrenbügeln aktiviert etliche der vielen Akupunkturpunkte, die im Bereich der Ohren liegen. Dadurch werden Hören und Verstehen verbessert, die Aufmerksamkeit wird gesteigert und das Gedächtnis gestärkt.

P wie Phantasie:
Das bildhafte Vorstellen, das Visualisieren, hat psychologisch betrachtet eine große Kraft. Wendet man es an, so lassen sich Ziele besser ausmachen und erreichen, Probleme werden oft leichter erkannt und gelöst. Bei Krankheiten kann das Visualisieren enorme Selbstheilungskräfte freisetzen. Kinder haben dank ihrer lebhaften Phantasie einen besonders guten Zugang zu dieser wertvollen Hilfe. Um diese Fähigkeit zu erhalten, muss sie aber gepflegt und geschult werden.

R wie Ruhe:
Über den Wert der Ruhe und Entspannung gibt es wohl inzwischen kaum mehr einen Zweifel, denn sie
 verbessert das Lernvermögen und fördert die Konzentration
, erhöht die Belastbarkeit
, reduziert Hyperaktivität und macht ausgeglichener, vermindert Aggressionen, fördert die Fähigkeit, sich selbst und die Umwelt wahrzunehmen und stärkt die allgemeine psychische Stabilität.

S wie Sprachförderung:
Frühe Sprachförderung hat einen entscheidenden Einfluss auf eine positive Persönlichkeitsentwicklung von Kindern. Denn die Sprache öffnet das Tor für ein selbstbestimmendes und erfolgreiches Leben. Rhythmisches Sprechen und Singen fördern die Freude und Lust an der Sprache.

U wie Umgangsformen:
Umgangsformen sind wie Visitenkarten für das Leben. Es sind Leit- und Orientierungspunkte, die das soziale Verhalten von Kindern positiv beeinflussen.

V wie Verbindungen vom Körper:
Im Bereich von Mund und Kiefergelenk verlaufen viele Verbindungen vom Körper zum Gehirn. Durch das Gähnen wird die Versorgung des Gehirns mit Sauerstoff verbessert
, der Kreislauf angeregt
 und die Konzentrationsfähigkeit für Hören und Verstehen gesteigert. Außerdem werden die Muskeln im Kiefer und im gesamten Kopfbereich entspannt. 
Es ist hilfreich bei nächtlichem Zähneknirschen. Nach dem "geplanten" Energiegähnen ist eine kurze Übung mit viel Bewegung angebracht.

W wie Welt:
Je mehr ein Kind von der Welt weiß, umso interessanter wird sie. Lieder können ganzheitlich bilden, weil sie Kinder dazu animieren, eigenaktiv zu werden.

Z wie Zusammenspiel:
Von großer Bedeutung für das Lernen ist das Zusammenspiel der beiden Gehirnhälften, das in der Edu-Kinestetik berücksichtigt und gefördert wird, beispielsweise durch Überkreuzbewegungen. Sie fördern die Wahrnehmung und Konzentration des Kindes.

 

© Vortext: Magarethe Danisch, Autorin | Text aus den Büchern: Ein kleiner Käfer geht spazieren | Ingrid van Bebber, Autorin | Frühlingsspaß und Osterhas | Sabine Seyffert, Autorin | Katalog: Gesamtkatalog '11 Frühjahr / Sommer | Menschenkinder® | Illustrationen: Daniela Pohl | Susanne Krauß