Detlev Jöcker Biographie

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Biographie von Detlev Jöcker

Vita

Detlev Jöcker wurde im Oktober 1951 in Münster (NRW) geboren. Er ging dort zur Schule und studierte anschließend, nach bestandener Aufnahmeprüfung, mit 15 Jahren als jüngster Student Deutschlands an der Hochschule für Musik in Münster das Fach "Klassische Gitarre". 1975 wurde Jöcker Mitglied im „Gesangsorchester Peter Janssens“, der als Vater der" Sacropop -Musik“ (Neue religiöse Lieder) gilt.  Neben einer pantomimischen Ausbildung agierte Detlev Jöcker auch als Schauspieler, u.a. in der  „Kurt Tucholsky Revue“ im Düsseldorfer Kommödchen und in der „Bauernoper“ im Göttinger Schauspielhaus. 1981 gründete er die Gruppe „Menschenkinder“. Er komponierte und spielte auf dem Hamburger Kinderkirchentag das Musical „David und Goliath“, was ihn als Autor von religiösen Liedern bundesweit bekannt machte.
Neben seinen zahlreichen Kinderkonzerten, wurde Detlev Jöcker vor allem durch seine langjährige  Seminartätigkeit mit Erzieherinnen und Grundschullehrerinnen bekannt. Seine Liederwerke gehören zu dem meist abgedruckten Kinderliedern in Liederbüchern und pädagogischen Schriften.


Werdegang:

Der Kinderliedermacher Detlev Jöcker gehört mit über 13 Millionen verkauften Tonträgern (GfK) zu einem der erfolgreichsten und meistgesungenen deutschsprachigen Künstlern. 
Vor 40 Jahren komponierte Detlev Jöcker, als junger Vater,  seine ersten Lern-,Spiel- und Bewegungslieder. Er schuf damit ein neues Genre, das bis heute das deutsche Kinderlied nachhaltig geprägt hat.
Seit einigen Jahren liegt der Schwerpunkt seines kompositorischen und textlichen Schaffens auf Lieder, die sich mit präventiven Themen, wie Sicherheit im Kinderalltag und  Gesundheitsvorsorge, aber auch mit Wertequalitäten wie religiöse Orientierung, Toleranz, Umwelt, Freundschaft, Familie und soziales Engagement beschäftigen.
Jöcker komponierte Klassiker wie "1,2,3 im Sauseschritt" und Hörspiele mit Liedern, z.B. "Der Regenbogenfisch“. Seine Kinderlieder wurden in viele Sprachen übersetzt. 
Detlev Jöcker ist vierfacher Vater und Großvater von vier Enkelkindern und lebt heute mit seiner Frau Kornelia auf einem Bauernhof im Münsterland.

 

Karitatives Engagement und Auszeichnungen:

  • Als „Botschafter für Kinderprojekte“ unterstützt er schon seit vielen Jahren die ZNS-Hannelore Kohl Stiftung.
  • Für sein karitatives Engagement bekam er 2005 den „Kinderlachen-Award“  und 2011 die „Hannelore Kohl- Ehrenmedaille überreicht. 
  • Im Auftrag des Goethe-Instituts bereiste Jöcker als „Botschafter des deutschen Kinderliedes“ zahlreiche Länder in Europa. 
  • Nach seinem Treffen mit Friedensnobelpreisträger Shimon Peres in Tel Aviv im Jahr 2005 wurde er zum Botschafter für die Peres-Stiftung. 
  • In einer aktiven Patenschaft unterstützt er das Projekt WELCOME (Familienbildungsstätten in Deutschland helfen jungen Mütter im Alltag)
  • 2008 wurde Jöcker im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn, im Rahmen der Ausstellung „Melodien für Millionen: Das Jahrhundert des Schlagers“, neben Udo Jürgens und Caterina Valente u.a. für sein Werk, als bedeutendster  Künstler des deutschen Kinderliedes gewürdigt.
  • Das Präventionsprojekt „Achtung Kinder! Aufgepasst“ (Gesundheitsgefahren im Kinderalltag) bekam den bundesweiten WIPIG-DAZ-Präventionspreis in der Kategorie „Bestes Projekt einer Institution“. Die bayrische Gesundheitsministerin Melanie Hummel überreichte die Auszeichnung im Rahmen einer Feierstunde an Detlev Jöcker und Kornelia Jöcker (Konzept und Umsetzung).


Aktuelles

  • In den bearbeiteten Neuausgaben vom „Gotteslob“ (Gebets -und Gesangbücher der Bistümer in Deutschland und Österreich) wurden einige Lieder von Detlev Jöcker mit aufgenommen. Für einen zeitgenössischen Komponisten eine besondere und seltene Ehre.
  • Auftritt mit Liedern aus dem Umwelt-Musical "Liebe Erde, ich beschütze dich", auf Einladung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, auf der internationalen Grünen Woche in Berlin. Motto: Eine Welt ohne Hunger ist möglich!
  • Platin Auszeichnung vom Bundesverband Musikindustrie (IFPI) für die DVD „Singen & Bewegen".